
Das Recht auf Vergessenwerden gibt Menschen das Recht, die Löschung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn es keinen Grund mehr gibt, sie zu speichern. Ein Teil der DSGVO. Fragt ein früherer Kunde, ob du seine Daten löschst, musst du dem in der Regel nachkommen.
Was das für dich heißt: Du musst wissen, wo überall Kundendaten liegen, im Formular-Postfach, im Newsletter-Tool, in der Kundenliste, und sie auf Wunsch auch wirklich löschen können. Wer den Überblick hat, tut sich hier leicht.

Das Ziel ist es, personenbezogene Daten zu schützen und Einzelpersonen die Möglichkeit zu geben, die Kontrolle über ihre Daten zurückzugewinnen, insbesondere wenn die Verarbeitung nicht mehr erforderlich ist oder unrechtmäßig erfolgt.
Eine Person kann die Löschung ihrer Daten verlangen, wenn mindestens einer der folgenden Gründe vorliegt:
Das Recht auf Löschung gilt nicht absolut. Die Löschung der Daten kann verweigert werden, wenn die Verarbeitung aus einem der folgenden Gründe weiterhin notwendig ist:
Sorg dafür, dass du weißt, wo überall Kundendaten liegen, und dass du sie bei einer berechtigten Anfrage tatsächlich löschen kannst. Speicher von vornherein nur, was du brauchst, und nicht länger als nötig. Was gar nicht erst gesammelt wird, muss auch nie gelöscht werden.
Muss ich wirklich jede Löschanfrage erfüllen?
In der Regel ja, sofern kein Aufbewahrungsgrund dagegensteht, etwa steuerliche Pflichten bei Rechnungen. Im Zweifel gehört das kurz fachlich geprüft, bevor du löschst oder ablehnst.
Wie setze ich das praktisch um?
Indem du weißt, in welchen Tools Kundendaten liegen, und dort gezielt löschen kannst. Ein sauberer Überblick über deine Datenspeicher ist die halbe Miete.
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Der Verantwortliche sollte folgende Schritte dokumentieren:
Verstöße gegen das Recht auf Vergessenwerden können schwerwiegende Konsequenzen haben:
Das Recht auf Vergessenwerden ist ein wichtiger Bestandteil der DSGVO, der Einzelpersonen mehr Kontrolle über ihre Daten gibt. Es bietet einen starken Schutz der Privatsphäre, setzt jedoch eine sorgfältige Abwägung zwischen Datenschutz, Informationsfreiheit und rechtlichen Verpflichtungen voraus. Für Unternehmen ist es entscheidend, klare Prozesse und technische Maßnahmen zur Umsetzung dieses Rechts bereitzustellen, um sowohl den Datenschutz als auch die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
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